Dobermannzuchtstätte Ataraxie`s

Informationen zu meiner Zuchtstätte Ataraxie´s

Wo wir wohnen

Seit 2012 wohne ich mit meinen Hunden in Lenningen-Brucken, einem kleinen Ort am Fuß der Schwäbischen Alb.
Ich hatte das große Glück, ein wunderschönes kleines Haus mit Garten zu finden,
das zudem noch alle Voraussetzungen für meine große Liebe, die Zucht meiner Dobermänner, bietet.

Hier fühle ich mich nach einem schweren Schicksalsschlag wieder glücklich.
Ich habe dort mit meinen Hunden eine wirkliche Heimat gefunden.
Für mich ist mit diesem kleinen Haus ein jahrzehntelanger Traum in Erfüllung gegangen.

Hier ein paar Impressionen von meiner Zuchtstätte und wo wir wohnen:






Zwingerinformationen

Nicht geändert hat sich allerdings meine Welpenaufzucht, ihre intensive Betreuung und die Liebe,
die ich in jeden Wurf investiere. Ob an der alten Adresse, oder nun hier an unserem neuen Wohnort,
sobald die Welpen auf der Welt sind, dreht sich alles nur um sie, 24 Stunden am Tag,
8 Wochen lang sind sie die ungekrönten kleinen Königinnen und Könige in meinem Haus.

Meine Zuchthündin und die neugeborenen Welpen wohnen in einer hellen,
sauberen Welpenstube in einem separaten Anbau neben dem Wohnhaus.




* Anfangs natürlich alle zusammen in der großen Wurfkiste.
* Nach ca. 3 Wochen, wenn die Welpen langsam mobil werden, wird an die Welpenkiste eine Rampe angebaut,
damit sie diese selbständig für ihre ersten Ausflüge in der Welpenstube verlassen
und auch wieder zum Schlafen in die Kiste steigen können.
Zudem kommt eine dichte Einstreu als wärmende Schicht auf den Fußboden.
* Wenn die Welpen 5 Wochen alt sind, wird die Wurfkiste aus der Welpenstube entfernt,
und durch eine Flugbox (ohne Tür) ersetzt. Die Welpen unterscheiden bereits hier instinktiv zwischen
"Schlafplatz" und dem restlichen Raum. Sie machen ihr Geschäftchen tatsächlich nur ausschließlich in der Einstreu.



Sobald die Welpen mobil sind, geht's natürlich auch jeden Tag ordentlich raus in den Auslauf!
Dort ist Spielen, Spielen und nochmals Spielen angesagt. Dass sie dabei auch gleichzeitig lernen,
wissen die kleinen Rabauken zwar nicht, aber sie tun es. :-)


* Sie lernen spielerisch alle möglichen Materialien kennen, wie Holz, Karton (Papier),
Gummi und Jute, aber auch Metall, Plastik und Stein. Auch Geräusche wie klappernde Dosen,
quietschende Spielzeuge, Hämmern, Radio oder raschelnde Mülltüten lernen sie kennen.
* Sie lernen durch das Spielen, wie man in etwas hineinklettert,
und dann wieder raushüpfen kann. Das trainiert ihre Motorik.
* Sie lernen durch den Tunnel engere und dunklere Bereiche kennen.
* Man sollte auch nicht glauben, wie schnell die Welpen begreifen, wie eine "Hundeklappe" funktioniert.
Wenn es alle gelernt haben, ist dies der Zeitpunkt, an dem ich tagsüber die Klappe immer offen habe,
und sie selbst entscheiden können, ob sie draußen oder drinnen sein möchten.
* Und zum guten Schluss: Alle Welpen begreifen sehr schnell den Sinn und Zweck der Wanne im Auslauf,
die mit Einstreu gefüllt ist: Dort wird das Geschäftchen gemacht! Wenn meine Welpen ihre Kinderstube verlassen,
sind sie auf das "Sauberwerden" weitestgehend vorbereitet.




Aber nicht nur im Freilauf wird gespielt. Es gibt natürlich auch jeden Tag zwei bis drei mal einen Ausflug in den Garten.
Und das egal zu welcher Jahreszeit:

Was ein richtiger Gebrauchshund werden will, muss sich früh auch daran gewöhnen.
Konzessionen werden höchstens an die Dauer der einzelnen Ausflüge gemacht, nicht aber an das Wetter! :-)




Ein weiterer Punkt auf der "Lernliste" ist das Kennenlernen des Hauses und der Wohnung:
andere Bodenbeschaffenheiten, andere Materialien, andere Geräusche.
Um die Kleinen auf ihr späteres Leben in der Gemeinschaft ihrer Menschen vorzubereiten,
dürfen sie in ihren letzten ein bis zwei Wochen vor ihrem Auszug einzeln auch mal mit ins Haus.



Ganz wichtig ist auch der regelmäßige Kontakt mit Menschen sobald die Welpen aus ihrer Saugwelpenphase raus sind,
in der sie noch blind und taub sind. In dem Maß, in welchem sie anfangen,
ihre Umwelt bewußt wahrzunehmen und von sich aus nach draußen Kontakt aufzunehmen (ab ca. 4 Wochen),
ist regelmäßiger Besuch von Menschen angesagt: Kinder und Erwachsene, Welpeninteressenten ebenso wie Nachbarn,
Nachbarskinder, Freunde, Vereinskollegen oder Familienangehörige:
die letzten drei Wochen sind eine turbulente und wichtige Zeit, sowohl für die Welpen wie auch für den Züchter. :-)



Solchermaßen vorbereitet auf ihren weiteren Lebensweg,
werden meine Welpen nach 8 Wochen ihren neuen "Erziehungsberechtigten" übergeben.
Ab diesem Moment sind Sie, lieber Welpenkäufer, für die weitere Entwicklung Ihres Welpen zuständig.
Von meiner Seite aus hat er alles mitbekommen, was man einem so kleinen Lebewesen zur Vorbereitung
und zum Start in ein gutes Hundeleben mitgeben kann.
Nun liegt es an Ihnen, auf dieser Grundlage aufzubauen und aus Ihrem Welpen einen guten Hund zu machen.
Es liegt nun in Ihrer Hand, ihn altersangepasst zu fordern und zu fördern,
seine Stärken und seine Schwächen zu erkennen, ihn in allem Gewünschten zu bestärken
und ihm im Nicht-Erwünschten den Weg zu zeigen, wie er es richtig machen kann.
Nicht umsonst sagt das Sprichwort:

"Der Züchter macht den Welpen; aber der Käufer macht den Hund".

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Letzte Aktualisierung 05.05.2015
© Carola Kusch & © AF Bildjournalistik